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Sucht hat viele Gesichter – Dr. Sven Eppinger spricht beim Fachtag in Großenhain

verfasst am 26.09.2025
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Sucht hat viele Gesichter. Ob Alkohol, Drogen, Glücksspiel oder digitale Medien – Abhängigkeit kann jeden Menschen treffen, unabhängig von Alter, Beruf oder sozialem Hintergrund. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene und ihre Angehörigen frühzeitig Unterstützung finden und dass die Hilfesysteme gut miteinander vernetzt sind. Genau darum ging es beim 9. Fachtag (SCHEIN)WELT Sucht, der am 26. September 2025 im Soziokulturellen Zentrum Alberttreff in Großenhain stattfand. Unter dem Motto „Ambulante Suchtberatung im sozialen Raum – Wirkung, Kooperationen und Schnittstellen in der sozialen Arbeit“ tauschten sich Fachkräfte aus Suchthilfe, Psychiatrie, Jugendhilfe und anderen Bereichen über aktuelle Herausforderungen und erfolgreiche Kooperationsmodelle aus. Dr. Sven Eppinger, Hautarzt aus Radebeul und Mitglied des Sächsischen Landtags, nahm in Vertretung von Landtagspräsident Alexander Dirks an der Veranstaltung teil und sprach ein Grußwort. „Als Arzt sehe ich täglich, wie eng körperliche und seelische Gesundheit zusammenhängen. Suchterkrankungen sind keine Randerscheinung, sie betreffen uns als Gesellschaft insgesamt. Deshalb ist es entscheidend, dass Fachkräfte und Institutionen gemeinsam Verantwortung übernehmen und den Betroffenen Wege aus der Sucht eröffnen,“ so Dr. Eppinger.
Neben einem Fachvortrag standen vor allem Workshops im Mittelpunkt, die sich mit Kooperationen und Schnittstellenarbeit beschäftigten – vom sozialpsychiatrischen Verbund über die Jugendhilfe bis hin zur Zusammenarbeit mit stationären Einrichtungen. Dr. Eppinger würdigte in seiner Ansprache ausdrücklich das Engagement aller Fachkräfte in der Suchthilfe: „Ihr Einsatz ist unverzichtbar – für die Menschen, die Unterstützung brauchen, und für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.“ Mit seiner Teilnahme machte Dr. Sven Eppinger deutlich, dass Suchtprävention und -beratung nicht nur gesundheitspolitische Aufgaben sind, sondern auch einen zentralen Beitrag zu einem solidarischen Miteinander leisten.